IHR INVEST | Häufig gestellte Fragen

Frequently Asked Questions

Unsere FAQ mit Antworten auf Ihre Fragen.

Solarpaneele mit leuchtenden blauen Verbindungen unter einem Sonnenuntergangshimmel.

Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie?

Bei der Solarthermie wandeln Kollektoren die Sonneneinstrahlung in nutzbare Wärme um. Sie wird in der Regel über Wärmetauscher für die Heizung und Warmwasserbereitung eingesetzt. Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom, mittels Solarzellen, die zu Solarmodulen verbaut werden.

Wofür steht Photovoltaik?

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung der Energie des Sonnenlichts in Strom mittels aus einzelnen Solarzellen aufgebauten Solarmodulen. Das Wort kommt von „Photon“ (griechisch: Licht) und „Volta“ (italienischer Erfinder, nach dem die Einheit der elektrischen Spannung „Volt“ benannt wurde).

Was ist eine Solarzelle?

Eine Solarzelle (photovoltaische Zelle) ist ein elektronisches Bauelement, das Sonnenlicht durch den photovoltaischen Effekt direkt in elektrischen Gleichstrom umwandelt. Sie besteht meist aus Halbleitermaterialien wie Silizium. Als kleinste Einheit einer Photovoltaikanlage werden viele Zellen zu Solarmodulen verschaltet, um Sonnenenergie für den Stromverbrauch nutzbar zu machen.

Wie lange dauert es, bis die PV-Anlage installiert und an das Stromnetz angeschlossen ist?

Die Installationszeit einer Photovoltaikanlage hängt zum einen von der Leistungsgröße und den bautechnischen Gegebenheiten ab. Nicht zu vergessen ist die eventuell notwendige Dachsanierung, welche ebenfalls erheblichen Einfluss auf die Bauzeit hat.
Ohne Dachsanierung sind die Montagen und Installationen der Module, der Kabel und Wechselrichter in der Regel in einem Zeitraum von 10 bis 14 Tagen abgeschlossen.
Inklusive einer Dachsanierung kann die Gesamtbauzeit bei etwa 4 Wochen liegen. Der Netzanschluss ist Sache des Energieversorgers, und findet üblicherweise 14 Tage bis 4 Wochen nach der Fertigstellung der Montage statt.

Kann man auch auf einem Flachdach eine Photovoltaik-Anlage installieren?

PV-Anlagen können problemlos auf Flachdächern installiert werden. In diesem Fall werden die Module mit Hilfe eines Montagesystems in der Regel mit einer 15 Grad Neigung und einer Ost-West Ausrichtung schräg aufgestellt.
Gleichzeitig ist mit der Schrägaufstellung der Module der Reinigungseffekt und eine ausreichende Belüftung gesichert. Auf Grund der geringen Neigung der Aufständerung kommt es nur zu einer sehr geringen Verschattung und somit zu keiner nennenswerten Ertragsminderung.
Zur Installation wird bei Flachdachfläche in etwa die gleiche Fläche wie bei einer Schrägdachvariante benötigt.

Was ist der Unterschied zwischen einer netzgekoppelten Solarstrom-Anlage und einer Inselanlage?

Bei einer netzgekoppelten Solarstrom-Anlage wird ein Teil oder der gesamte erzeugte Solarstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Bei einer Inselanlage wird der erzeugte Strom nicht in das öffentliche Stromnetz geleitet, sondern zu 100 % selbst genutzt. Inselanlagen sind nicht an das Stromnetz angeschlossen.

Was bedeutet die Leistungsangabe „Wp“?

Watt Peak (Wp) ist keine offizielle SI-Einheit, sondern eine branchenübliche Messgröße für die maximale Nennleistung von Solarmodulen unter Laborbedingungen (1000 W/m² Einstrahlung, 25 Grad Celsius Temperatur). Es bezeichnet die Spitzenleistung (1Wp = 1 Watt elektrische Leistung unter Standard-Testbedingungen).
Der Wert kWp ist die maßgebliche Leistungsangabe, welche für den Lieferanten und auch für den Energieversorger die Bezugsgröße für die Kalkulation und Bemessung darstellt.

Wie viel Strom erzeugt eine PV-Anlage?

Die Höhe der erzeugten Solarstrommenge hängt vom Standort, der Neigung, der Ausrichtung und der verwendeten Solarmodule ab. Eine Photovoltaik-Anlage in Deutschland erzeugt üblicherweise zwischen 900 und 1.000 Kilowattstunden Strom je kWp.

Was ist bei bewölktem Himmel?

Photovoltaik-Module nutzen nicht nur das direkte Sonnenlicht bei klarem Himmel, sondern auch die diffuse Strahlung, die durch die Wolken oder Nebel tritt. Je heller es ist, desto mehr Leistung bringen die Module – egal, ob dabei die Sonne direkt zu sehen ist oder nicht. In Deutschland macht der diffuse Anteil etwa die Hälfte der Einstrahlung aus.

Wie sicher und langlebig ist die Technik?

Man rechnet derzeit mit einer Lebensdauer von ca. 50 Jahren bei der die Degradation, also die jährliche Abnahme der Modulleistung mit ca. 0,3 bis 0,5 Prozent einkalkuliert wird. Ist die Anlage nicht mehr funktionsfähig oder nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben, können das Deckglas, der Metallrahmen und teilweise auch die Solarzellen recycelt werden.

Wird nicht mehr Energie in die Herstellung hineingesteckt, als die Solaranlage insgesamt liefert?

Ja. Die energetische Amortisation liegt meist bei etwa zwei Jahren. Über die gesamte Lebensdauer erzeugt eine Photovoltaikanlage etwa das 20 fache der Energie, die für ihre Herstellung benötigt wurde – abhängig von der Betriebsdauer.

Aus welchen Komponenten besteht eine PV-Anlage?

Eine Photovoltaikanlage besteht im Wesentlichen aus Solarmodulen, dem Wechselrichter, Verkabelung, einem Montagesystem (Unterkonstruktion), einem Einspeisezähler und gegebenenfalls einer Zähleranschlusssäule (ZAS) und eventuell einem Trafo. Optional kann ein Stromspeicher integriert werden, um Solarstrom zwischenzuspeichern.

Muss eine PV-Anlage regelmäßig gereinigt werden?

Dank der glatten Moduloberfläche sorgen in der Regel Regen und Schnee für die Reinigung, vorausgesetzt die Modul wurden schräg montiert. Es empfiehlt sich aber, etwa alle fünf Jahre eine Reinigung durchzuführen, insbesondere dann wenn industrielle oder Landwirtschaftliche Emissionen anliegen. Ein erhöhter Verschmutzungsgrad führt zu einer Ertragsminderung, und somit zu geringerer Einspeisevergütung.

Sind Genehmigungen für die Photovoltaikanlage erforderlich?

Generell sind in Deutschland alle PV Anlagen auf Dächern genehmigungsfrei – ausgenommen Denkmalschutz oder Objekte mit besonderen baurechtlichen Vorgaben.
Die Erlaubnis für den Netzanschluss und die Einspeisung muss vorab eingeholt werden. Nach Inbetriebnahme ist die Anlage bei der Bundesnetzagentur zu registrieren bzw. im Marktstammdatenregister einzutragen.

Wie kommt der Strom in das Netz?

Der durch die PV Anlage erzeugte Gleichstrom wird mittels Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt, so dass dieser im Haushalt genutzt oder über den Netzanschluss ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Im Grunde genommen handelt es sich bei der staatlich festgelegten Einspeisevergütung um eine hoch attraktive Förderung von Erneuerbaren Energien.
Darüber hinaus können steuerliche Vorzüge aus der Investition in PV-Anlagen gezogen werden, indem man die Einkommenssteuerrückerstattung beim Finanzamt auf Grundlage von § 7g, Abs. 1 bis 4 EstG beantragt. Dadurch ist es möglich eine Einkommenssteuerrückerstattung von bis zu 45 % bis zum ende des ersten Investitionsjahres zu erhalten.

Sind die Einnahmen durch die Einspeisung zu versteuern?

Ja, die Einnahmen bzw. Einspeiseerlöse aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage müssen einerseits im Rahmen der Einkommenssteuererklärung beim örtlichen Finanzamt abgeführt werden. Und zweitens muss die Umsatzsteuer bzw. die Mehrwertsteuer monatlich gemeldet und abgeführt werden. Diese Aufgabe übernimmt Ihr Steuerberater.

Muss der Netzbetreiber den Strom abnehmen?

Ja, der Energieversorger ist gemäß dem EEG, dem Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet den Strom abzunehmen und auch bevorzugt zu behandeln. Ebenso gibt es Vorgaben des Gesetzgebers, dass eine PV-Anlage bevorzugt angeschlossen werden muss.
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Disclaimer: Die Angaben sind unverbindlich und werden im Rahmen der persönlichen Projektplanung präzisiert. Die tatsächlichen Werte nach der individuellen Finanzierungsprüfung können somit abweichen. Diese Berechnung sowie die steuerliche Kalkulation dienen daher lediglich als Beispielrechnung.HINWEIS: Der IAB kann nur bis zu einem Betrag von 200.000,-Euro beantragt werden. Die Angaben zur Finanzierung und den Konditionen sind Annahmen, und werden individuell angepasst. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die Beratung durch einen Steuerberater und/ oder einen Finanzberater.
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